Seit 2007 ist Kitzingen der einzige Ort in ganz Bayern, der eine der weltweit renommiertesten Foto-Ausstellungen zeigt. Die World-Press-Photo Ausstellung (WPP) verspricht auch heuer wieder Einblicke in ferne Länder und berührende Schicksale.
Die Bilder sind von Samstag, 28. Februar, bis einschließlich Montag, 06. April 2026, in der Rathaushalle Kitzingen zu sehen. Aufnahmen, die besonders unter die Haut gehen, sind wieder im Rathauskeller ausgestellt.
Die Öffnungszeiten: täglich, von 10 bis 18 Uhr. Donnerstags und sonntags von 10 bis 20 Uhr.
Worte der Kuratorin Martha Echevarria:
Die World Press Photo Ausstellung nach Kitzingen zu bringen bedeutet weit mehr, als nur beeindruckende Bilder zu präsentieren. Es geht darum, Geschichten sichtbar zu machen, die sonst oft übersehen werden – und diese für jeden zugänglich zu machen. Die diesjährige Ausstellung widmet sich einigen der wichtigsten Themen unserer Zeit: dem Krieg in Gaza und der Ukraine, den gefährlichen Migrationsrouten in Nordamerika und Afrika sowie den dramatischen Folgen des Klimawandels – von Australien und Kanada über die Pazifischen Inseln bis hin zu Deutschland. Diese Bilder machen deutlich, wie eng unsere Welt verknüpft ist und zeigen globale Herausforderungen auf, die uns alle betreffen und miteinander verbinden. Gerade in Zeiten politischer Spannungen und polarisierender Wahlen, wie wir sie auch hier in Deutschland erleben, sind wir fest davon überzeugt, dass der Zugang zu verlässlichen und vielfältigen Informationen wichtiger ist als je zuvor. Die Ausstellung lädt dazu ein, genauer hinzusehen, über Grenzen hinweg zu denken und sich mit den komplexen Zusammenhängen unserer Welt auseinanderzusetzen. Dank des Engagements der Stadt Kitzingen ist der Eintritt zur Ausstellung frei, sodass wirklich jede*r die Gelegenheit hat, die Fotografien zu erleben und sich inspirieren zu lassen, neue Perspektiven kennenzulernen und in den Austausch zu treten. Ich freue mich sehr, die World Press Photo Ausstellung erneut nach Kitzingen zu bringen – in der Hoffnung, dass sie viele Besucher*innen bewegt und neue Perspektiven zu gewinnen und sich mit anderen auszutauschen.