Albertshofen liegt in einer Innenkurve des Mainlaufs. Die fruchtbaren Böden der Mainaue werden schon seit Jahrhunderten gärtnerisch genutzt. Um 1920 begann in Albertshofen der Pfefferminzanbau. Aus ihrer Kriegsgefangenschaft in England brachten Veteranen des Ersten Weltkrieges die Pfefferminze ins Kitzinger Land. Bis in die 50er Jahre hatte sich der Anbau gut entwickelt und um Albertshofen befanden sich ausgedehnte Pfefferminzfelder.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Albertshofen von einer Weinbaugemeinde über den Obstanbau hin zum Zentrum des bayerischen Gemüseanbaus mit bedeutenden genossenschaftlichen Einrichtungen, wie dem Gemüsegroßmarkt und dem Wasserbeschaffungsverband, und verfügt heute mit 380 Hektar über die größte zusammenhängende Feldberegnungsanlage in Bayern.
Als Höhepunkt im Dorfleben wird im November die Martinikirchweih, mit dem traditionellen Wasenziehen und Schubkarrenfahren gefeiert.
Gemeinde Albertshofen
97320 Albertshofen
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