Offene Gartentür 2021 - ein virtuelles Erlebnis!

In diesem Jahr ist alles ein wenig anders. Gärten öffnen sich hier im Internet für Besucher. Kommen Sie herein!

Wir stellen Gärten und Freiräume aus dem Landkreis auf dieser Seite vor.
Wie sind die Gärten mit den örtlichen Gegebenheiten verbunden?
Was bewegt die Gartenbesitzer? Was haben sie selber von und mit ihrem Garten gelernt?

Diese Gärten können Sie nach Anmeldung besuchen!

Melden Sie sich per E-Mail direkt bei den Gartenbesitzern

Zaubermosaik-Garten mit Permakultur in Dettelbach-Bibergau

Mosaikgarten Anne Sauer, Foto: Anne Sauer

Haus und Kunstobjekte im Garten sind mit Mosaiken reichlich verziert, meist mit Blumenmotiven. Das Grundstück ist 820 qm groß. Seit letztem Jahr wird der Garten Stück für Stück nach den Prinzipien der Permakultur umgestaltet, das bedeutet Nisthilfen, Wasserstellen, Totholzecken, Kompost, mehrjährige Gemüsepflanzen, keine Pestizide oder Kunstdünger, gemischte Beetkulturen, enge Bepflanzung...

Im Freilauf befinden sich 5 Haubenhühner. Daher dürfen Hunde nicht in den Garten mitgebracht werden. Danke für Ihr Verständnis!

Sie können den Garten am weiterhin nach Anmeldung besuchen.

Kontakt
Anne Sauer
​​​​​​​annesauer1974@gmail.com

Wabi-Sabi Garten in Marktsteft

Garten Siegmund, Foto: Mechthild Engert

600 Quadratmeter über dem malerischen Markgrafenstädtchen Marktsteft mit weiten Blicken ins Maintal, Wabi Sabi* Ideen gewinnen immer mehr an Bedeutung. 
Der über 20 Jahre alte Baumbestand und viele Kletterer lassen das Wohnhaus eins werden mit der Natur. Ein bisschen Kunst und Shabby Look machen ihn zum Wohlfühlgarten.

Patricia und Thomas Siegmund, Marktsteft
Besuch nach Vereinbarung, der Garten kann während des ganzen Jahres besucht werden.
Kontakt: Thomas.J.Siegmund@web.de 

*'Wabi sabi ist die Ansicht oder der Gedanke, Schönheit in jedem Aspekt der Unvollkommenheit in der Natur zu finden. Es geht um die Ästhetik der Dinge, die als “unvollkommen, unbeständig und unvollständig” bekannt sind.'

Sie möchten Ihren Garten im nächsten Jahr zeigen?

Schreiben Sie uns eine Nachricht oder schicken Sie uns den Anmeldebogen (pdf) ausgefüllt zurück..

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Offene Gartentür, was ist das?

Versteckte Idylle, Nutzgärten mit altem Baumbestand, grüne Höfe, parkähnliche Anlagen – die Vielfalt der Gärten im Landkreis Kitzingen ist groß. Einen Einblick in diese Vielfalt bietet der Tag der offenen Gartentür. Ein Gespräch mit Mechthild Engert, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, über den Aktionstag und die Faszination Garten.

aus: Mainpost-Freitagsfragen, Interviewerin Dagmar Röllinger, 2017

Frage: Worin besteht die Vielfalt beim Tag der offenen Gartentür?

Mechtild Engert: Die Vielfalt liegt schon in der Lage, ob ein Garten in der Stadt oder in einem Dorf ist, in der Landschaft im Maintal oder im Steigerwaldvorland, im Wohngebiet oder in einer eng bebauten Ortslage. Es gibt sehr kleine und große Gärten, Weitblick und Geborgenheit. Das Klima und die Böden sind oft extrem, es ist vielerorts wärmer und trockener, manche Böden sind sandig, andere schwer. Daraus ergeben sich vielfältige Lebensräume und Pflanzenbilder.

Was ist das Besondere an diesen Gärten?

Alle Gärten kann es so nur im Kitzinger Land geben, jeder ist auf seine Weise einzigartig.

Wer steht eigentlich hinter dem Tag der offenen Gartentür? Wer übernimmt die Organisation?

Der „Tag der offenen Gartentür“ ist eine bayernweite, nicht kommerzielle Aktion, die 1996 unter anderem vom Landkreis Würzburg aus ihren Anfang nahm. Die Kreisfachberater der Landkreise wählen die Gärten in ihrem Kreis aus, präsentieren sie und organisieren den Ablauf. Mit den Gartenvereinen wird eine Broschüre für alle Gärten in Unterfranken veröffentlicht. Der Kreisverband Kitzingen richtet jedes Jahr eine Eröffnungsfeier aus und lädt alle Teilnehmer, meist im Herbst zu einer gemeinsamen Gartenführung.

Es gibt ein Netzwerk Kitzinger Gartenland. Was ist darunter zu verstehen?

Der Landkreis hat 2009 aus Anlass der Kleinen Gartenschau begonnen, zu sammeln, welche Gartenschätze es gibt, diese sichtbar zu machen und weiter zu entwickeln. Das Kitzinger Gartenland ist eine einzigartige Kulturlandschaft. Die Wein- und Obstgärten, Gemüsefelder und Gewächshäuser prägen die Landschaft. Es gibt einige gartenkünstlerisch herausragende Parks und Besonderheiten wie die Grabengärten. Geschichte und Natur, Gartenkunst und Gartenbau sind hier eng miteinander verbunden.

Wer ist alles eingebunden?

Gärtner, Gartenbesitzer, Gemeinden, auch Touristiker arbeiten zusammen, unter der Federführung des Landkreises. Es gibt bisher gemeinsame Broschüren, eine Internetseite und einen Gartenkalender mit über 100 Terminen, von der Schlossparkführung bis zum Markt mit regionalen Produkten. Es konnten bereits einige Gartenobjekte weiterentwickelt werden, wie die Schlossparks Schwanberg und Wiesentheid und die Grabengärten Mainbernheim, auch mit Unterstützung des EU-Programmes LEADER, einem Programm zur Entwicklung ländlicher Räume.

Sie sind Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege und  damit Fachfrau in Gartenfragen. Was macht für Sie  einen richtig schönen Garten aus?

Mich begeistert, wenn ein Garten eine Einheit ist aus dem vorgegebenen Ort, dem Menschen und seiner Vision. Das ist ganz unabhängig vom Stil oder vom Aufwand. Gärten sind lebendig, sie verändern sich ständig. Fotos sind nur eine Momentaufnahme, sie geben weder die Düfte, die Laute noch das räumliche Empfinden wieder. Man sollte die Gärten besuchen, auch zu verschiedenen Zeiten, und mit den Besitzern sprechen. Aber Vorsicht, die Gartenleidenschaft steckt an!

Mechthild Engert

Landratsamt Kitzingen


Tief- und Gartenbau - Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege Landschaftsarchitektin

Kaiserstraße 4
97318 Kitzingen

(Mo-Fr vormittags)

8.84.12

+49 (9321) 928-4205

+49 (9321) 928-4099

www.kitzingen.de
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