Vom Main zur Zenn

Auf einer Länge von knapp 100 Kilometern schlängelt sich der neu konzipierte Fernradweg ‚Vom Main zur Zenn‘ von der historischen Weinhandelsstadt Kitzingen durch die vielfältige Kultur- und Naturlandschaft Unter- und Mittelfrankens, bis er schließlich vor den Toren Nürnbergs endet.

Der Radweg führt vorbei an historischen Weinbergen, durch die idyllischen Weinorte der Mittelfränkischen Bocksbeutelstraße, durch ausgedehnte Waldbestände des Naturparks Steigerwald, entlang verschiedener Flüsse und Bäche sowie durch sehenswerte Städte und Dörfer mit ihren Kirchen, Schlössern und Museen. Platz zum Einkehren und probieren der regionalen kulinarischen Spezialitäten bieten die zahlreichen Heckenwirtschaften, Restaurants und Einkehrmöglichkeiten.

Der Radweg ist durch die vielen Bahnstationen entlang der Strecke hervorragend in den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) eingebunden und mit weiteren Fernradwegen und Themenrunden vernetzt. Der Radweg bietet außerdem Anschluss an bekannte Fernradwege, in Kitzingen schließt er am MainRadweg an und in Fürth an den Regnitz Radweg.

Eine durchgehende Beschilderung nach neustem Standard sorgt für ein angenehmes Radelvergnügen.

Der Fernradweg "Vom Main zur Zenn"

Durch den Naturpark Steigerwald in den Naturpark Frankenhöhe

Von Kitzingen nach Iphofen

Das Mainbernheimer Tor in Iphofen

Foto: Tourist Information Iphofen/ Michael Koch

Los geht es am Parkplatz in Etwashausen unterhalb der Alten Mainbrücke, von wo sich dem Radfahrer ein Panoramablick auf die prachtvolle Stadtkulisse bietet und noch etwas weiter bei der Fahrt durch das ehemalige Gartenschaugelände begleitet. Entlang des Mains und dann des Sickertals erreicht man das Städtchen Mainbernheim mit historischen Grabengärten, einer gut erhaltenden Stadtmauer, vielen Türmen und einem außergewöhnlichen Arkadenfriedhof. Entlang von Feldern und mit Blick auf den Schwanberg passiert der Radweg den Weinort Iphofen. Hier lohnt sich ein Blick auf das Rödelseer Tor oder der Besuch bei einem der vielen Weingüter. Das Knauf-Museum beherbergt eine der renommiertesten Reliefsammlungen der großen antiken Kulturepochen.

Von Markt Einersheim nach Scheinfeld

Schloss Schwarzenberg hoch über der Stadt Scheinfeld

Foto: Kulturamt Stadt Scheinfeld

Auf der Alten Reichsstraße erreicht man Markt Einersheim mit Schloss und einer auf einem Berg thronenden Ruine – der Ruine Speckfeld. Badewillige können kurz beim Terrassenschwimmbad Rast machen, bevor es über Mönchsondheim nach Hellmitzheim geht. In Mönchsondheim erlebt man das dörfliche Leben der Vergangenheit hautnah im Kirchenburgenmuseum. Eine lohnende Auszeit.

Der Weg durch ein kleines Wäldchen bringt Erfrischung bevor Altmannshausen und Markt Bibart gestreift werden und der Weg Richtung Scheinfeld eingeschlagen wird.

Die Bildungs- und Naturstadt im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim besticht mit ihrer historischen Altstadt, dem Kloster sowie Schloss Schwarzenberg. Sehr beliebt ist der jährlich stattfindende Scheinfelder Holztag.

Über Baudenbach und Diespeck in die Markgrafenstadt Neustadt a.d. Aisch

Die gut erhaltene Stadtmauer der Stadt Neustadt a.d. Aisch

Foto: Stadt Neustadt a.d. Aisch

Von Scheinfeld aus führt der Weg weiter durch das Laimbachtal in Richtung Baudenbach. Die Etappe ist gesäumt von kleinen Dörfern und der wundervollen Natur des südlichen Steigerwalds. Durch das Ehebachtal gelangt man über die Gemeinde Diespeck in die Kreisstadt Neustadt an der Aisch. In der historischen Altstadt angekommen, lässt sich hier so manches idyllische Plätzchen entdecken: Vor allem in der Fußgängerzone mit dem malerischem Marktplatz, der ein reichhaltiges Angebot an Außengastronomie bietet. Aber auch die kleinen Gässchen entlang der mittelalterlichen Stadtmauer laden zum Bummeln und Verweilen ein, und sind ebenso einen Besuch wert wie die Museen im Alten Schloss mit dem einzigartigen Aischgründer Karpfenmuseum.

Von Neustadt a.d. Aisch über Langenzenn nach Fürth-Stadeln

Die Evangelische Stadtkirche in Langenzenn

Foto: VGN /A.Gaspar-Klein

Nach Neustadt a.d. Aisch erklimmt der Radler die Hügel des Naturparks Frankenhöhe. Hier wechseln sich liebliche Täler und waldreiche Höhen ab.

In Markt Erlbach gibt es ein liebevoll eingerichtetes Geschichts- und Handwerksmuseum. Bei Adelsdorf trifft der Radweg erstmals auf die Zenn. Richtung Osten schlängelt sich nun der Weg durch das pittoreske Zenntal, vorbei an Wilhermsdorf nach Langenzenn. Ein Abstecher zur bekannten und gut erhaltenen Klosteranlage des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts mit dessen Kreuzgang lohnt sich. Ab Frühjahr brüten Storche auf dem Dach und im Innenhof finden jährlich die Langenzenner Klosterhofspiele statt.

Von hier aus geht es weiter Richtung Nürnberg über Veitsbronn zum End-oder Ausgangspunkt des Radwegs „Vom Main zur Zenn“ in Fürth-Stadeln. Dort besteht ein direkter Anschluss an den Regnitz Radweg mit Verlauf von Nürnberg nach Bamberg.

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